Also doch, Rückgaberecht für Apps – oder für digitale Güter im Allgemeinen?
Über meine Meinung zu Frau Puttrichs Vorschlag, dass zukünftig auch für digitale Güter ein Rückgaberecht bestehen soll, habe ich mich ja bereits ausgelassen.
Die ursprünglich von der hessischen Verbraucherministerin formulierte Forderung war sehr schwammig. Mal sollte es Apps betreffen, mal war die Rede von digitalen Gütern.
Die nun über die Ticker laufenden Meldungen besagen, dass sich die Verbraucherminister auf ihrer Ministerkonferenz in Bad Nauheim heute darauf geeinigt haben, dass es zukünftig beim Kauf von Apps ebenfalls ein Rückgabrecht gibt.
10 Tipps für Kleinunternehmen in Richtung „Internationalität“
Dank des Internets und eines wachsenden E-Commerce war es für kleine Unternehmen nie einfacher zu expandieren.
Heute existieren international agierende Kleinunternehmen, die sich fremdsprachige Märkte erschließen und grenzübergreifende Kooperationen pflegen, ohne je ein Büro, eine Filiale oder eine Tochtergesellschaft im jeweiligen Land zu unterhalten.
Planvoll vorzugehen, ist aber auch bei solchen Expansionen Pflicht, wenn man seine Erfolgschancen maximieren möchte.
Hier sind 10 Tipps, die zu solch einem planvollen Vorgehen beitragen.
Kostencheck.de – tolle Domain zu verkaufen
Über meine Schwäche des Anhäufens von Domains habe ich hier schon etwas ausführlicher berichtet.
Nun ist es wieder soweit, nach der Lektüre von Chris Andersons Buch “Makers” bin ich auf der Jagd nach Domains in diesem Bereich. Und um etwas Platz in der Domain-Garage zu schaffen, trenne ich mich von ein paar schönen Adressen.
Den Wert von Kostencheck.de haben Kenner der Szene auf etwa 10.000 € geschätzt. Auch wenn sich diese Domain hervorragend für ein Vergleichs- oder Infoportal eignet, diesen Preis halte ich selbst für etwas zu hoch. Wenngleich ich natürlich nichts gegen einen Verkauf in dieser Größenordnung einzuwenden hätte.
Wollen wir mal nicht übertreiben, die Domain ist zum Startpreis von 1 € nun bei eBay eingestellt. Und wer gleich zuschlagen möchte, für 2.900 € inkl. 19% MwSt. geht sie sofort über den Tresen.
Vor Gericht, auf hoher See und bei eBay ist man in der sprichwörtlichen Hand Gottes. Mal schauen, ob und zu welchem Preis die KostenCheck.de einen neuen Besitzer findet.
Wenn Sie mich etwas unterstützen möchten, dann freue ich mich sehr über ein kräftiges Teilen und Sharen auf allen sozialen Kanälen.
Dies ist der Link zur Auktion:
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Haben Sie schon einen Datenschutzbeauftragten?
Sie sind Inhaber einer Werbeagentur, einer kleinen Schreinerei, betreiben Sie ein gut gehendes Restaurant oder sind Sie Arzt mit eigener Praxis?
Dann sollten Sie in Ihrer Kostenkalkulation schon mal vorsichtshalber den finanziellen Aufwand für einen Datenschutzbeauftragten einplanen.
Ein Vorschlag der EU-Kommission sieht vor, dass zukünftig alle Betriebe ab 250 Mitarbeitern einen eigenen Datenschutzbeauftragten im Hause haben müssen.
Dies geht dem Europa-Abgeordnete Jan Philipp Albrecht vom Bündnis 90/Die Grünen nicht weit genug. Er fordert, dass die Grenze nicht an der Zahl der Beschäftigten festgelegt wird, sondern nach der Anzahl der im Hause verwalteten Datensätze.
Rückgaberecht bei digitalen Gütern gefordert
Hallelujah, wer schützt uns Medienschaffenden vor Politikern wie Hessens Verbraucherschutzministerin Lucia Puttrich (CDU)?
Im Vorfeld der vom 15. bis 17. Mai in Bad Nauheim stattfindenden Verbraucherschutzministerkonferenz äußerte Frau Puttrich den Wunsch, dass zukünftig auch für digitale Güter ein Rückgaberecht eingeräumt werden muss.
“Ein Rücksenderecht gibt es für jedes Kleidungsstück, eine App muss ich aber behalten, sobald ich sie heruntergeladen habe – ob sie mir gefällt oder nicht”, sagte Puttrich.
Lucia Puttrich hat das Thema am Beispiel mobiler Apps in den Raum geworfen. Digitale Güter sind jedoch weitaus mehr, als nur Apps. Sollte sich das Ansinnen der Erweiterung des Rückgaberechts durchsetzen, dann sind beispielsweise auch eBooks davon betroffen.
Prima Sache, ich kann jetzt schon ein Lied vom Missbrauch bei digitalen Güter singen.
Die besten Recherche-Tools für angemessene Honorare
“Die Preisfindung ist ein Balance-Akt. Zumindest für Selbstständige, die nicht nach Gebührenordnung abrechnen können / müssen.” schreibt die Kommunikationsexpertin Annja Weinberger in ihrem Blog und liefert eine ganze Liste an verschiedenen Recherche-Tools.
Allen Kreativen da draußen möchte ich diese wirklich sehr gelungene und aufwändige Ausarbeitung ans Herz legen.
Impressum bei der mobilen Ansicht von Facebook-Seiten
Facebook hat scheinbar kein Interesse, es den deutschen Betreibern von Facebook-Seiten etwas zu erleichtern, das Impressum gesetzeskonform unterzubringen.
Nun wurde aktuell die mobile Ansicht geändert und die Info-Box ist nicht mehr sichtbar. Dort wurden bisher von vielen Seitenbetreibern die rechtlichen Hinweise, bzw. ein Link zu diesen, untergebracht. Da diese Info-Box bei der mobilen Ansicht verschwunden ist, wurde also auch der Link zum Impressum ins Datenall geschickt. Die ersten Abmahnanwälte werden ihre Drucker schon warm laufen lassen.
Was tun?
Startups im Gespräch: Mornin’ Glory
Der Blick auf das Regal mit den Rasierklingen kann einem im Supermarkt regelmäßig die Tränen in die Augen treiben. Vier, fünf Euro für eine Klinge? Ja, bei den neuesten Modellen von Gillette und Wilkinson ist das die harte Realität.
Dies zu ändern, war das Ziel vom Dollar Shave Club in den USA. Qualitativ hochwertige Klingen zu einem fairen Preis, gepaart mit Abo-Commerce und fertig ist ein Geschäftsmodell.
Große Bekanntheit erlangte das Startup durch sein spaßiges Video auch in Deutschland. Sollten Sie es noch nicht kennen, dann schauen Sie es sich unbedingt an – es ist gleich auf deren Startseite zu finden.
Zu hohe Preise für Rasierklingen ist aber nicht nur ein Thema auf dem amerikanischen Markt. Immerhin gehören Rasierklingen angeblich weltweit zu den am meist geklauten Produkten und nicht selten werden sie in Supermärkten hinter Glas aufbewahrt.
In Deutschland sind bisher im Wesentlichen zwei Startups aktiv dabei, diesen Markt zu bearbeiten.
Startklar in wenigen Minuten
Man könnte denken, die Mehrzahl der angekündigten Startups wären auf den Spuren von Pinterest oder sonstigen Fotoportalen. Sehen die Startseiten doch alle irgendwie nach Picturecommunities aus.
Aber keine Sorge, das ist nur ein harmloser Virus, der seit nun zwei Jahren durch die Startup-Szene wandert. Er nennt sich LaunchRock und ermöglicht es den Kreativen dieser Welt, mal eben auf die Schnelle sein Startup so weit fein zu machen, dass man es an die entsprechenden Szenemagazine als “Ready to fly” melden kann.
Eine kleine Auswahl an Landingpages powered by LaunchRock. Hunderte mehr finden Sie mühelos im Netz.
Navinum.de – keine empfehlenswerte Weine aus Ungarn verfügbar
Navinum.de ist der zehnte zwanzigste dreißigste einer der bald unüberschaubar vielen Weinshops im Internet. Wie könnte es anders sein, auch dieser Shop möchte den Weinhandel im Internet grundlegend verändern.
Genug der Ironie, dass Startups in ihren Pressemitteilungen und Ankündigungen für meinen Geschmack etwas zu sehr auf die Pauke hauen, darüber habe ich mich ja bereits hier ausgelassen.
Navinum.de ist von der Optik wirklich sehr gelungen! Da meine Familie über viele Jahre Portugal sehr eng verbunden war, ist mein Favorit natürlich die Seite über portugiesische Weine, mit einem tollen Foto von Porto, auf dem ich fast jedes einzelne Haus kenne. Auch den Ansatz, dass man sich nicht durch endlose Auflistungen klicken muss, sondern auf einen bestimmten Anlaß bezogen Empfehlungen bekommt, gefällt mir prima.


