So kalkulieren Agenturen und Freelancer (7/7)

Verhandlungen selbstsicher und professionell führen

Einkäufer berichten es immer wieder, häufig haben Kreative Angst vor vermeintlich großen Zahlen. Das ist nicht ganz verwunderlich, agieren beide doch in ihrem Alltag mit ganz verschiedenen Summen. Für den Einkäufer, dessen Unternehmen jährlich hundert Millionen Umsatz macht und der laufend für hunderttausende oder Millionen Euro Ware einkauft, sind 25.000 € für eine neue Imagebroschüre keine gewaltige Summe. Für den freiberuflichen Grafiker hingegen schon.

Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung in Vertragsverhandlungen, dass man mit einer ordentlichen Angebotskalkulation antritt und sich nicht auf reine Preisverhandlungen einlässt.

Versuchen Einkäufer den Preis zu drücken, knicken die Kreativen in ihrer ungewohnten Rolle als Verkäufer oftmals sehr schnell ein und verschenken viel Geld. Gerade bei kreativen Leistungen gibt es für den späteren Erfolg aus der gemeinsamen Arbeit wichtigere Faktoren als den Preis. Die kreative Leistung, Termintreue, eine besondere Erfahrung auf dem zu bearbeitenden Themengebiet – das sind Argumente die hervorgehoben werden müssen. Wenn andere über den Preis verkaufen, dann sollen sie es tun. Wer dem Käufer auf Augenhöhe begegnet, der verkauft über die Qualität.

 

Teil 1: So kalkulieren Agenturen und Freelancer (29.11.2012)
Teil 2: Die Basis für jede Kalkulation ist der eigene Stundensatz (30.11.2012)
Teil 3: Stundensatz einer vierköpfigen Agentur (05.12.2012)
Teil 4: Freiberufler sollten nicht weniger berechnen! (06.12.2012)
Teil 5: Wie viele Stunden für welches Projekt berechnen? (07.12.2012)
Teil 6: Honoraraufschläge für Nutzungsart, Nutzungsgebiet und Nutzungsdauer (10.12.2012)
Teil 7: Verhandlungen selbstsicher und professionell führen (11.12.2012)

Wie viel kostet Werbung und wie kalkulieren Werbeagenturen und Freelancer?

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Über Andreas Frank

Andreas Frank liebt echte Innovatoren und ist genervt von Kopierern, die einem alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen wollen. Kopfschüttelnd liest er täglich die Meldungen von Startups, die angeblich alles revolutionieren aber dabei nicht in der Lage sind, ihre Idee ganzheitlich zu Ende zu denken. Belustigt ist er, wenn die freie Meinungsäußerung mit bösen eMails und der Androhung von Anwaltsschreiben mit den Füßen getreten wird. Merke: auch in der Zeit von bezahlten Blogeinträgen gibt es noch Denker, die sich ihren kritischen Blick nicht verbieten lassen.

14. Dezember 2012 von Andreas Frank
Kategorien: Basiswissen | Kommentare deaktiviert für So kalkulieren Agenturen und Freelancer (7/7)