Ortsunabhängig arbeiten

Vor 20 Jahren konnten viele Unternehmen wenig mit meiner Art der ortsunabhängigen Arbeit anfangen. „Man kann doch nicht mit einem Marketingberater zusammenarbeiten, bei dem man nie weiß, ob er gerade in Rio, Sydney oder auf dem Machu Picchu sitzt.“, so die damals vorherrschenden Meinung vieler Geschäftsführer und Marketingverantwortlichen. „Der macht Dauerurlaub und wir sollen ihm das auch noch bezahlen.“

Heute ist das anders. Irgendwann wurden wir nicht mehr komisch beäugt, sondern phantasievoll mit dem Label Digitale Nomaden geadelt. Mehr noch, die Zusammenarbeit mit den weltreisenden Kreativen wurde zum Aushängeschild der Personalabteilungen. Getreu dem Motto, „seht her, wir sind ganz vorne dabei, wenn es um moderne Arbeitswelten geht“.

Die Extreme sind unnötig, Tätigkeiten unterscheiden sich. Vielfach bedürfen Berufe und Tätigkeiten einer täglichen Präsenz an einem festen lokalen Arbeitsplatz. Im Gegenzug nehmen Aufgaben zu, die dort erarbeitet werden, wo entweder das Umfeld passend ist, oder die Kunden anzutreffen sind. Vielfach ist es nicht mehr erforderlich, dauerhaft ein bestimmtes und angestammten Büro zu belegen. Verbesserten digitalen Kommunikationsmöglichkeiten und veritablen Übertragungsraten sei Dank.

Über Kontinente hinweg in Echtzeit gemeinsam im Team an Projekten arbeiten zu können, was für eine tolle Entwicklung. Bei all der Euphorie dürfen wir aber nicht übersehen, eine der wichtigsten Komponenten unseres Daseins ist und bleibt die persönliche Interaktion.

Es gibt sehr interessante Unternehmensmodelle, die als Remote-Team zusammenarbeiten. Jeder, wo es ihm gefällt, wo er zumindest zeitweisen gerne seinen Lebensmittelpunkt haben möchte. Lars Müller, ein sehr rühriger Unternehmer, hat sein noch relativ junges Unternehmens Solidmind komplett auf Remote gestellt. Aber selbst diese innovative Unternehmensform kommt nicht an regelmäßigen persönlichen Treffen vorbei.

 

An persönlichen Treffen führt kein Weg daran vorbei

So toll Facetime, Slack und Co. auch sind, mal eben etwas physikalisch räumlich nahestehend zu besprechen, die Emotionen der Kollegen oder Geschäftspartner zu spüren, gemeinsam im selben Raum zu lachen, sich auf die Schulter klopfen, auch das ist ein Teil der Work-Live-Balance.

Zu meiner Zeit als Digitaler Nomade gab es noch keine Coworking-Spaces und alle kurzzeitig und kurzfristig anmietbaren Büros waren sehr teuer. Was blieb einem anderes übrig, als sich auf Reisen für Termine mit Geschäfts- und Projektpartnern auf Bahnhöfen, Flughäfen oder Autobahnraststätten eine halbwegs ruhige Ecke zu suchen. Mal ehrlich, wirklich Spaß gemacht hat das nicht. Ganz zu schweigen von der Produktivität solcher Treffen im lärmintensiven Umfeld mit oftmals zweifelhafter Nachbarschaft.

Nicht nur Arbeitsmodelle entwickelten sich über die letzten Jahrzehnte, auch die Bürowelten haben Quantensprünge gemacht. Heute ist es unkompliziert, sich mal eben ein komfortables Büro auf Zeit zu mieten. Kurzfristig am Flughafen einen Arbeitstermin mit dem Team einberufen? Bei einem Zwischenstopp den Geschäftspartner in entspannter Atmosphäre auf den neuesten Stand bringen? Kein Problem.

Bildrechte: LEOPOLDSTRASSE BUSINESS CENTER GmbH

 

Lage, Lage, Lage

Nehmen wir einmal das AGENDIS Business Center am Flughafen in Frankfurt am Main. Der Flughafen ist um die Ecke, ebenso der Bahnhof und die Autobahn. Perfekte Voraussetzungen, damit alle im Team möglichst stressfrei anreisen können. Mein Faible für moderne Architektur spricht zudem das stylische Design des Gebäudes an. Mehr schon ein Hotel, als nur ein Arbeitsplatz. Das fördert die Sinne und schafft eine tolle Atmosphäre. Wer in Frankfurt auf Zeit einen Arbeitsplatz braucht, der sollte sich das Business Center von Agendis abspeichern. Vom Einzelbüro bis zum Büro für mehrere Arbeitsplätze, alles ist vorhanden und von einem Tag auf den anderen startklar.

Perfekt finde ich die Option, dass man auch dann kurzfristig Konferenz- und Meetingräume anmieten kann, wenn man kein Mieter eines der komplett eingerichteten Büros ist. Das ist doch genau das, was wir heute in der Zeit von ortsunabhängigen Tätigkeiten brauchen. Was zählt, das ist die perfekte Lage, eine gehobenes und ruhiges Umfeld, sowie ein verlässliches Team im Business Center.

 

Geimsamkeiten, auch in der Zukunft

Vor Jahrzehnten wurde ich belächelt, als ich den Weg aufzeigte, wie sich die Arbeitswelten entwickeln und verändern werden. Heute schmunzeln manche der fast schon radikalen Vertreter einer komplett auf Remote umgestellten Unternehmensformen, wenn ich behaupte, dass wir dennoch auch in zwanzig Jahren noch das persönliche Miteinander als ein Teil der Zusammenarbeit haben werden. Legen wir uns diese These auf Wiedervorlage und freuen uns bis dahin über die gute Infrastruktur von Business Centern an Verkehrsknotenpunkten. Vielleicht treffen wir uns da einmal persönlich.

Über Andreas Frank

Andreas Frank liebt echte Innovatoren und ist genervt von Kopierern, die einem alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen wollen. Kopfschüttelnd liest er täglich die Meldungen von Startups, die angeblich alles revolutionieren aber dabei nicht in der Lage sind, ihre Idee ganzheitlich zu Ende zu denken. Belustigt ist er, wenn die freie Meinungsäußerung mit bösen eMails und der Androhung von Anwaltsschreiben mit den Füßen getreten wird. Merke: auch in der Zeit von bezahlten Blogeinträgen gibt es noch Denker, die sich ihren kritischen Blick nicht verbieten lassen.

04. Februar 2020 von Andreas Frank
Kategorien: eCommerce, Online-Marketing, Persönliches, Zwischenruf | Schreibe einen Kommentar

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