Startups im Schnellcheck: www.Gruenderkey.de

 

Gründerkey – der exklusive Gründerclub. Mit Gründerkey verschaffen wir Dir Zugang zu exklusiven Vorteilen und Premium-Privilegien, die Du bei sorgfältig ausgewählten Partnern als kostenfreie Upgrades, attraktive Preisnachlässe oder Sonderleistungen abrufen kannst.“

Soweit das Versprechen auf der Startseite. Für einen Jahresbeitrag von 60 € erhält man Zugang zu Rabatten in Höhe von 19.873,80 € (Stand 17.04.2013, 14 Uhr).

Lohnt sich solch eine Mitgliedschaft? Gibt es einen Haken? Muss man da als Gründer mitmachen?

Generell bin ich überhaupt kein Freund von irgendwelchen Businessclubs. Das ist mir zuviel Egoprotzerei. Fünf Jahre Golfclub waren genug und die Anfragen der Wirtschaftsjunioren, Roundtabler & Konsorten habe ich schon vor Ewigkeiten dankend abgelehnt. Heute bin ich sowieso zu alt für die meisten „elitären Vereinigungen“, aber wenn ich mich mit interessanten Menschen treffen und unterhalten möchte, dann muss ich dies nicht im Korsett eines Vereins oder einer Vereinigung tun. Aber gut, jeder wie er möchte und mir sind einige Fälle bekannt, wo der Eintritt in einen dieser Clubs einem unternehmerischen Turbo gleich kam.

Gründerkey ist von Lions, Rotary, etc. sicher noch sehr weit weg und derzeit auf einen reinen Onlinevorteilsclub beschränkt. Für die Zukunft jedoch sind Treffen zum gemeinsamen „Netzwerken“ geplant.

Ist dann Gründerkey etwas für die Ablage P, oder sollte man sich damit beschäftigen?

Die Sache ist im Grunde ganz einfach. 60 € sind nicht viel Geld und wenn man sich die tatsächlichen Vorteile einmal anschaut, dann sieht man, sie sind sehr schnell eingespart:

Die IMPULSE gehörte für mich die letzten Jahre zur unternehmerischen Pflichtlektüre. Ob sie diesen Anspruch auch nach dem Management-Buy-out durch den Chefredakteur Dr. Nikolaus Förster erfüllt, das wird sich weisen. Eine Chance hat das Team verdient. Mitglieder von Gründerkey erhalten das Jahresabo 50 € günstiger. Damit ist der größte Teil schon einmal eingespart.

15 € Rabatt gibt es bei Laserline, einer der größten sogenannten Onlinedruckereien. Briefpapier, Vistenkarten, Flyer – irgendetwas muss doch immer in Druck – und damit ist man schon im Plus.

Die potentiell erreichbare Einsparsumme von 19.873,80 € ist eher theoretischer Natur und sicher einer gewissen werblichen Wirkung geschuldet. Dennoch sind die 60 € meiner Meinung nach gut angelegtes Kleingeld. Stand heute sind es 31 Vorteilspartner, bei denen man als Mitglied von Gründerkey Rabatte eingeräumt bekommt. Sehr wahrscheinlich sind Rabattangebote dabei, die man auch ohne kostenpflichtige Mitgliedschaft ergattern kann – aber warum nicht den bequemen Weg über Gründerkey gehen?

Das amerikanische Pendant Founderscard hat nach eigenen Angaben bereits über 10.000 Mitglieder. Mal schauen, ob sich solch ein Modell auch im deutschsprachigen Raum etablieren kann.

Mit WerbeCheck unterstütze ich dieses neue Projekt der CompanyCreator GmbH. In Kürze werden wir deshalb dort allen Jungunternehmern und Gründern die Möglichkeit bieten, unser ROTSTIFT-Vorteilsbundle mit einem Gründerkey-Rabatt zu bestellen. Natürlich nicht ganz uneigennützig, für uns springt ein zusätzlicher Absatzkanal raus. Ich bin schon sehr gespannt, ob dieser Früchte tragen wird.

 

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Über Andreas Frank

Andreas Frank liebt echte Innovatoren und ist genervt von Kopierern, die einem alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen wollen. Kopfschüttelnd liest er täglich die Meldungen von Startups, die angeblich alles revolutionieren aber dabei nicht in der Lage sind, ihre Idee ganzheitlich zu Ende zu denken. Belustigt ist er, wenn die freie Meinungsäußerung mit bösen eMails und der Androhung von Anwaltsschreiben mit den Füßen getreten wird. Merke: auch in der Zeit von bezahlten Blogeinträgen gibt es noch Denker, die sich ihren kritischen Blick nicht verbieten lassen.

17. April 2013 von Andreas Frank
Kategorien: Startups | Kommentare deaktiviert für Startups im Schnellcheck: www.Gruenderkey.de